ausgehend von der mittleren Strahlfurche aus - genannt. Der Strahlbereich wird weich, sieht käsig aus und riecht sehr schlecht. Als Ursache muss in den meisten Fällen
mangelnde Pflege
oder schlechte resp. nasse Einstreu als Grund angesehen werden. Man beachte, dass der Ammoniak (NH3) im Urin eines Pferdes der grösste Feind seiner Hufe ist. NH3 schadet dem Eiweiss der Hufwände und schwächt Hufwände, Strahl- sowie auch den Ballenbereich.
Hier stinkt und fault es zum Himmel. Die Tiere merken sicherlich dass mit ihren Hufen etwas nicht stimmt - sie können jedoch den eigenen Zustand resp. die eigenen Haltungsbedingungen selbst nicht ändern. Ein Tierschutzfall!
Auch hier war nicht nur der Huf - sondern auch der Besitzer faul! So etwas geschieht nicht von heute auf morgen. Hierfür gibt es keine Entschuldigung - ein solcher Pferdehalter sollte keine Pferde sein Eigen nennen dürfen.
Unsere Versuche haben gezeigt:
ESSIG
Bei schlechten Hufwänden oder fauligem Strahlbereich wirkt purer Essig als Wundermittel (Vorsicht nicht bei offenen Wunden anwenden!).
Auch prophylaktisch sollte Essig verwendet werden. Nach jedem "Hufauskratzen" die Hufunterseite mit purem Essig besprayen! Sie neutralisieren damit Ammoniakrückstände und wirken dem Befall der Hufunterseite von schädigenden Bakterien entgegen.
Sie können den Huf nicht "zu sauer" machen - also verwenden Sie ruhig soviel Essig wie möglich und verwenden Sie dabei den Billigsten, egal welcher Marke und Sorte.
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